Den richtigen Akkuschrauber für den Heimwerkerbedarf finden

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Den richtigen Akkuschrauber für den Heimwerkerbedarf finden

Ein Akkuschrauber gehört zu den Werkzeugen, die in keiner Werkstatt fehlen sollten. Doch beim Kauf kommt es weniger auf die höchste Voltzahl an, als viele Hersteller suggerieren. Entscheidend ist, dass das Gerät zu den Arbeiten passt, die tatsächlich anfallen.

Worauf es bei der Spannung wirklich ankommt

Für gelegentliche Möbelmontagen und das Verschrauben von Holzleisten reicht ein Modell mit 12 Volt vollkommen aus. Solche Geräte sind leicht, liegen gut in der Hand und ermüden auch bei längeren Arbeiten über Kopf nicht. Erst wenn regelmäßig in hartes Holz oder Mauerwerk gebohrt wird, lohnt sich der Griff zu einem kräftigeren 18-Volt-Gerät.

Das Drehmoment sinnvoll nutzen

Die einstellbare Drehmomentkupplung verhindert, dass Schrauben überdreht oder Schraubenköpfe beschädigt werden. Gerade bei weichem Holz oder kleinen Spanplattenschrauben sollte man mit einer niedrigen Stufe beginnen und sich langsam herantasten. So bleibt das Material heil und die Verbindung sitzt sauber.

Akkus und Zubehör im Blick behalten

Praktisch ist es, sich für ein Akkusystem zu entscheiden, das auch andere Geräte desselben Herstellers versorgt. Wer später eine Stichsäge oder eine Lampe ergänzt, kann die vorhandenen Akkus weiterverwenden. Achten sollte man außerdem auf folgende Punkte:

  • Lithium-Ionen-Akkus mit ausreichender Kapazität, gemessen in Amperestunden
  • ein zweiter Akku, damit beim Laden nicht pausiert werden muss
  • ein Bitsatz mit gängigen Kreuz- und Torx-Aufnahmen

Wer diese Überlegungen vor dem Kauf anstellt, vermeidet teure Fehlgriffe. Ein gut gewählter Akkuschrauber begleitet den Heimwerker viele Jahre und wird schnell zum am häufigsten genutzten Gerät in der Werkstatt.